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Anthologie »Verlassene Orte II« mit Bildern von Sebastian Schwarz

Folgende Texte werden in die Anthologie »Verlassene Orte II« aufgenommen:

Ralph Bruse: Der Turm
Bodo Rudolf: Das dicke Ende
Nele Sickel: Verflucht
Oliver Bruskolini: Das Loch
Sarah Hanuschik: Ein strahlendes Lachen
Oliver Henzler: Die Welt
Nicola Bittscheid: Morgen
Jens-Philipp Gründler: Schwarzer Monolith
Susanne Hartmann: locula
Markus Böhme: Die Zukunft
Arno Endler: Der schmale Grat
Oliver Miller: Echo
Peter Kiefer: Dornröschen
Esther Schmidt: Die Leine
Bright Angel: Die Leiche
Daniel Mylow: Bootel Odin / Lands End
Stefan Lammers: Spielplatz
blume: o T
Iver Niklas Schwarz: Albenheim
Manfred Lafrentz: Parkplatzratten
Marie Reichner: Zeitfluss
Klaus Nyzak: Einsamer Besucher
Susanne Neuffer: Von oben
Wilfriede Weise-Ney: Letzte Reise
Ruth Möbius-Hanssen: Ilona
Wolfgang Uster: Erfelyk
Lisa Kupietz: Fade Farben
Marlene Schulz: Liebster
Pedro Zobel: Noescape
Jasmin Mödlhammer: Die Mutprobe
Miriam Rieger: Die Villa am See
Friedhelm Rudolph: Jetzt ist die Sonne tot
Michael Lutz: Helena
Sarah Drews: Das Haus
Svea Ninke: Tiefes Glück
Hermann Moser: Kintsugi
PP Wiplinger: Kindergefängnis
Leveret Pale: Schnee
Miklos Muhi: Daheim
Johanna Wurzinger: Leerstand
Claudia Heyder: Geschichtenerzähler
Gudrun Breyer: Gewobener Wind
Leon Skottnik: Dissoziationen
Andrea Kerstinger: Eine Nachricht
Michael Köhler: Der müde Inquisitor
Florian Krenn: Ein Funken Hoffnung
Dieter Steinhäuser: Hamburg
Selina Schuster: Verblasste Gischt
Andreas Müller: Wenn ich nicht
Stefan Lautenschläger: The Air
Jessica Schernthanner: Luisa
Claire Walka: Wände
Thomas Krause: Der geschwommene Engel
Eugenia Mantay: Die Atmung
Karsten Beuchert: Eine Nacht
Jonas Kissel: Die perfekte Partylocation
Stefan Heyer: Mathias
Tobias Reuter: Der Stahlbläser
Anne Kay: Was ihr nicht seht
Hanna Bertini: Flak Nord
Sophie Wolff: Den erstbesten Haken
Celine Kock: Staubige Erinnerungen
Ole Karnatz: Dieses Land
Ales Pickar: Der Unverbesserliche
Dominik Leitner: Nicht loslassen
Max Schatz: Der Keller hinter dem Hof
Valentina Wagner: Der glücklichste Mann
Annika Mayer: o T
Andrej Bill: Vater und Sohn
Ines Niederschuh: Kieselsteine

In den nächsten Wochen erscheint HALLER 16: Wahre Kunst.
Das HALLER-Taschenbuch »Verlassene Orte II« erscheint in zeitlichem Abstand zu HALLER 16, damit beide Bände beworben und entsprechend wahrgenommen werden können.

Zu HALLER 16 wird es voraussichtlich eine Lesung geben; auch eine Präsentation der Texte über »Verlassene Orte« zusammen mit dem Fotografen Sebastian Schwarz ist geplant. Auch diese beiden Veranstaltung werden in zeitlichem Abstand voneinander stattfinden.

Übrigens finden Sie Bilder zur Lesung mit Sebastian Schwarz in Monschau zur Anthologie »Verlassene Orte« (I) auf der alten Homepage www.literaturzeitschrift-haller.de. Diese Homepage enthält allerdings keine neuen Infos, da HALLER als Imprint des p.machinery-Verlages sich jetzt HIER präsentiert.

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»Verlassene Orte II«

Die Ausschreibung

2012 erschien im Verlag p.machinery die Anthologie »Verlassene Orte«; das Buch ist seit November 2017 nur noch antiquarisch zu bekommen.

Für »Verlassene Orte II«, ein Taschenbuch, das ebenfalls in der Reihe »Außer der Reihe« bei p.machinery erscheinen soll,  suchen wir Kurzgeschichten zum Thema. (Keine Lyrik!)

Verlassene, vom Menschen aufgegebene Orte zeigen ihr ungeschminktes, ehrliches Wesen: Zimmer, Friedhöfe, Produktionsstätten, Krankenhäuser, Hotels, an denen seit Jahren die Zeit nagt, die verfallen, und an denen von Menschenhand nichts verändert wurde.

Der öffentliche Raum, in dem wir uns bewegen, ist überwacht und kontrolliert. Er hat eine Funktion, und der Mensch fügt sich dieser: Eingekauft wird in der Mall, gegrillt wird an festgelegten Plätzen im Park, getanzt wird in der Diskothek. Die Geschichte der Verlassenen Orte bleibt oftmals verborgen, es ist nicht immer ersichtlich, für wen und wozu sie einmal geschaffen wurden. Ihre Gestaltung ist abgeschlossen, ihre Nutzung beendet, nun können sie ein ungesteuertes Eigenleben entwickeln. Sie nützen niemandem mehr. Sie haben keine Funktion mehr.

Der Fotograf und Grafiker Sebastian Schwarz hat diese Orte besucht, hat sie unangetastet gelassen und nur die Fotos mitgebracht. Seit 2010 spezialisiert er sich auf verlassene Gebäude. Er hält in seinen Fotos alte Industrieanlagen, private Räume und herrschaftliche Bauwerke fest. Ihn fasziniert an den Motiven, dass auch verlassene Orte noch von den Menschen erzählen, die zuletzt dort gewirkt und gelebt haben. Verlassene, aufgegebene und dichtgemachte Zimmer, Häuser und Anlagen fängt er in seinen Bildern ein, damit sie nicht verloren gehen.

Eindrücke seiner Arbeit sind auf seiner Homepage www.SebBlack.de zu finden. Lassen Sie sich von den  Bildern inspirieren und schicken Sie uns

  • bis 31. Juli 2018
  • Ihre unveröffentlichte »Verlassene Orte«-Geschichte (Umfang: 1–20 Normseiten)
  • Ihre Vita mit Adresse

an: info@literaturzeitschrift-haller.de

Vertrags-Details siehe unter: https://www.pmachinery.de/unsere-projekte/vertraege

Wir freuen uns auf Ihre Einsendung!

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